SV Fair Sport Dresden e.V.
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Trainingslager 2017 in Werdau


Auch dieses Jahr ging es für uns wieder zum Trainingslager in die Sportschule Werdau. Über Pfingsten haben 24 Judoka beim Trainieren, Baden, Saunieren und Spiel viel Spaß gehabt.

 

Am Pfingstsamstag kam Peter El Hassan vom Judoverein Dresden e.V. um uns interessante Techniken zu vermitteln. In der Vormittagseinheit übten wir ab 10.00 Uhr O-Goshi rechts und links und richteten unser Augenmerk auf den Zeitpunkt des Eindrehens nach erfolgtem Kuzushi. Als Fortsetzung kam der Sode-Tsuri-Komi-Goshi ins Spiel. Dort kam es darauf an, die Kontrolle des Partners durch Fixierung des Ellenbogens bei fest gefasster Hand des Uke zu erreichen. Die Übungszeit bis zum Mittagessen verging rasch. Abkühlung verschaffte uns eine kurze Badezeit im Pool. Nachmittags waren wir nach Ketten- und Rucksackhaschespielen schnell wieder im Aufmerksamkeitsmodus. Wir übten paarweise Falltechniken. Peter erläuterte uns Neuentwicklungen für gelenkschonende Ausführung der Ukemi. Im Hauptteil befassten wir uns mit dem Ippon-Seoi-Nage rechts und links bei gleicher Fassart. Für Fortgeschrittene war der Reverse Seoi-Nage bei einarmigem Griff ein neues Highlight. Man muss nach innen belasten, dann eindrehen und als Otoshi (beide Hände greifen ins Reverse) abwerfen. Hier gibt es ein Video: https://www.youtube.com/watch?v=jGu0PicTCko

Weiterhin zeigte uns Peter zwei Opfertechniken. Eine kann man unter folgendem Link ansehen.

https://www.youtube.com/watch?v=FKc9dX9ykak

Es handelt sich um den Pulyaev Sutemi Waza – mit Griff im Rücken des Gegners (ab Min. 2:20-2:28). Eine ästhetisch schöne Wurfvariante war die letzte Technik am Pfingstsamstag.

Kata Guruma als Abtaucher-Variante, hier anzusehen: https://m.youtube.com/watch?v=5w87vjcRM1Q

 

Am Sonntag kam Klaus Schlootz vom Judoverein Arashi und Jugendleiter im Sportbezirk Dresden zu uns. Nach einer spielerischen Erwärmung befassten wir uns noch einmal mit Ippon-Seoi-Nage und Tsuri-Komi-Goshi. In der Bodenlage übten wir Kesae-Gatame und Befreiungstechniken aus dem Brasilian-Jujutsu. Anschließend stand O-Uchi-Gari, Ko-Uchi-Gari verknüpft mit Ko-Uchi-Maki-Komi, bzw. Ippon-Seoi-Nage mit Ko-Uchi-Maki-Komi als Renraku waza (Wurfkombination)

auf der Tagesordnung. Danach Tsuri-Komi-Goshi und O-Uchi-Gari.

 

Diese Anstrengung entspannte Klaus in seinem reichlich gefüllten Programm durch ein lustiges Ballspiel, wo der Ritter seine Prinzessin im Ballspiel schützen sollte.

Im weiteren Verlauf haben wir Kaeshi waza (Kontertechniken) geübt.

Hier war Ippon-Seoi-Nage und Tani-Otoshi das praktische Beispiel. In der anschließenden Bodenarbeit befassten wir uns mit einem Haltegriffwechsel von Kesae-Gatame zur Kata-Gatame. Klaus betonte die Aufmerksamkeit auf das Halten der 20 Sekunden für die Wettkampfwertung und die Kontrolle der Kontaktpunkte. Klaus legte Wert auf die Bedeutung des Uke als Gebender und Tori als Nehmender. Lockerung verschaffte uns das Spielbein-Spiel.

Nach dem Mittagessen übten wir im Pulling-Out Eingang den O-Soto-Gari Ansatz, wobei der Zugarm innen am Muskel greift. Unmittelbar anschließend kam die Ude-Hishigi-Juji-Gatame zur Anwendung.

Beim O-Soto-Gari stellten wir das Angriffsbein angewinkelt an und gleiteten während der Wurfausführung von oben nach unten. Wirkungsvoll ist diese Art der Wurfausführung, wenn Uke größer oder schwerer ist als Tori. Ein letztes Schmankerl war der Tomoe-nage und der Yoko-Tomoe -Nage.

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